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MITTSOMMERNACHTSTRAUM


Des Sommers süßer Duft
liegt an lauen Abenden in der Luft
glänzend Sonnenlicht
sich an des Gartens blühend Farbenspiel bricht….
(geschrieben von Florenz)

Foto: Margot Schulz
 

Herrliches Sommerwetter, ein blühender Garten geschmückt mit Luftballons und Laternen lockte frohgestimmte Mitglieder des Heimatvereins zu ihrem traditionellen Sommerfest in den Garten von Bärbel und Lothar. Es tat gut, sich nach der langen Pause wiederzusehen, zu plauschen und die mitgebrachten Leckereien und gut gekühlten Getränke zu genießen. Vielen Dank sagen wir den Gastgebern, die keine Mühe bei der Vorbereitung und Abendgestaltung gescheut haben. Die Vorhaben für das laufende Jahr stehen fest und wir hoffen, dass es „planmäßig“ weitergeht.

„Einem Tier zu helfen, wird nicht die Welt verändern,
aber es verändert die Welt für dieses Tier“. Shelta Tasso
 
Unzählige Kitze sterben beim Mähen der Wiesen im Frühjahr

Der erste Grasschnitt fällt in die Brut- und Setzzeit der Wildtiere. Landwirte haben meist keine Chance, während des Mähens, Tiere rechtzeitig zu entdecken. Die sehr jungen Rehkitze flüchten nicht vor den nahenden Mähwerken, sondern drücken sich instinktiv regungslos auf den Boden. Schwerste Verletzungen führen zwangsläufig zur Tötung der Tiere.

Um dieses zu verhindern, trafen sich am letzten Mai- Wochenende spontan einige Mitglieder des Heimatvereines und des Fördervereines der Gemeinde Hoppenrade.

 
Ein Bericht von Claus Zimmermann
Jagdaufseher der Eigenjagd Ebert in Hoppenrade, Hegering Kirch-Rosin

 „Am Sonntag früh habe ich um 7.40 Uhr eine Mitteilung von der Agrargenossenschaft Hoppenrade erhalten, dass eigentlich später geplante Mäharbeiten in die Vormittagsstunden verlegt werden sollen. Nur mit Helfern konnte eine kurzfristige Absuche der Wiesen nach Rehkitzen noch vor dem Eintreffen der Häcksler gelingen.
 
Wie bekommt man also schnellstmöglich eine Truppe zusammen, um eine Rettungsaktion für die Kitze zu starten?
Eile war geboten. Ein Besuch bei Gesa Groeneveld, Mitglied in unserem Heimatverein, war zu dieser frühen Stunde erfolgreich. Sie suchte Hilfe in ihrem Haus und rief weitere Mitglieder der Vereine Hoppenrades an. Auch ich konnte noch einige Mitstreiter gewinnen, wobei ein Helfer sich direkt aus seinem Bett auf den Weg machte. Um 9.15 Uhr waren alle Helfer vor Ort.


 
In breiter Front kämpften wir uns durch das hohe Gras. Abspringendes Rehwild verstärkte unsere Aufmerksamkeit. Ein wenige Tage altes Rehkitz entdeckten wir im hohen Gras. Nach einer fotografischen Dokumentierung, brachte ich das Rehkitz mit Handschuhen und Gras an ein nicht weit entferntes Gebüsch. Mit Sicherheit wird es dort von der Ricke gefunden.
 
Die Besatzungen der Häcksler haben an diesem Tag kein Tier von dieser Wiese in die Schneidwerke bekommen.
 
Unser jüngster Helfer Finian, Schüler der 5.Klasse, wird diesen Tag nicht so schnell vergessen. Er ist Naturfreund und war sehr beeindruckt, dass er die Rettung des Rehkitzes miterleben konnte.

Die Rettungsaktion ist ein Erfolg der vielen Helfer, bei denen ich mich auf diesem Wege bedanken möchte“.

  
Fotos: Dirk Kaiser

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