Schaukasten - Hoppenrade

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Das Warten der Hoppenrader Singe-Gemeinschaft ist vorbei…

Am 24. Juni trafen sich nach einer langen Zwangspause die SängerInnen aus der Gemeinde Hoppenrade, um ihre Stimmen wieder in Schwung zu bringen.

Unter Anleitung von Anne Palme fand die erste Probe an einem zunächst ungewöhnlichen, aber eindrucksvollem Ort statt. Margot und Wolfgang Schulz, stellten dazu ihr Areal im Freien rund um ihren Gartenteich zur Verfügung. Zur Erinnerung: Im Zuge der Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus ist ein Zusammentreffen von mehreren Personen noch nicht uneingeschränkt möglich.
Bei wunderbarem Wetter und charmant luftigem Umfeld konnten die SängerInnen wieder ihrer Leidenschaft nachgehen.

„Ich habe die Chorgemeinschaft und das Singen sehr vermisst.
Mir fehlte in der momentanen Situation der persönliche Kontakt, dass man befreundete Sängerinnen und Sänger treffen und sich begrüßen kann – einfach die Freude, sich wiederzusehen, das ist durch nichts zu ersetzen.“
So resümierte Wolfgang Schulz noch am Probeabend.

                                                                                                                       Foto: Margot Schulz

In der Gruppe haben sich Menschen verschiedener Altersgruppen und Gesangserfahrung zusammengefunden, um  nicht allein singen zu müssen, sondern zusammen mit Gleichgesinnten - OHNE hohe Qualitätsanforderungen.
Drücken wir allen Beteiligten die Daumen, damit uns diese Sangesgemeinschaft erhalten bleibt. Übrigens: In der Ortschronik von Hoppenrade ist aus der Vergangenheit kein derartiges Gesangsensemble bekannt, somit könnte es sich wohl um die erste Gesangsgruppe handeln,  die einen Platz in zukünftigen Ausarbeitungen zur Geschichte des Ortes einen Platz einnehmen wird.






FÜNFTER EHRENAMTSEMPFANG DER GEMEINDE HOPPENRADE

„Drum ihr Bürger […] tun wir was dazu.“ - mit dem seit dem deutschen Vormärz populär gewordenen Bürgerlied von 1845 eröffnete der einheimische Singekreis unter Leitung von Anne Palme aus Hoppenrade den Ehrenamtsempfang. Selbstverständlicher hätte eine Einstimmung auf die Ehrungen nicht sein können.
Mit einem Kleinen oder Großen Hoppenrader Dankeschön werden in der Gemeinde bereits seit fünf Jahren besondere Aktivitäten für’s Gemeinwohl geehrt. Für die Organisation und Finanzierung dieser öffentlichen Veranstaltung sieht sich der Förderverein „Hoppenrader Gemeindeleben“ gemeinsam mit der Gemeinde in der Pflicht. Dieser wurde 2016 eigens dazu gegründet, gesellschaftlichen Ereignisse für die Gemeinde, die sich seit etlichen Jahren in der Haushaltskonsolidierung befindet, zu ermöglichen. Zusätzlich unterstützte in diesem Jahr die Partnerschaft für Demokratie der Ämter Krakow am See und Mecklenburgische Schweiz, die maßgeblich und wirkungsvoll Projekte des gesellschaftlichen Miteinanders begleitet.

Das „Große Hoppenrader Dankeschön“ erhielt die Chronikgruppe der Gemeinde:  Dirk Kaiser, Henning Hahn-Groeneveld, Wolfgang Schulz und Ulrich Niemann (p.m.) - für ihre über die Gemeindegrenzen hinweg viel beachteten Ausarbeitungen zur Historie der Gemeinde. Insbesondere die Abhandlungen „Hoppenrade - Ein historischer Spaziergang“ und „Lüdershagen - Die Geschichte eines Gutsdorfes“, aber auch die Bildergalerie im Gemeindezentrum, verschiedene Kalender sowie digitale als auch analoge Informationsaushänge  zeugen von einem leidenschaftlichen und verantwortungsbewussten Verständnis der Aufarbeitung von Geschichte und Geschichten vor unserer Haustür.
Über ein „Kleines Hoppenrader Dankeschön“ freuten sich Cathrin Wernitz-Jakubowski und Anke Stenka aus Lüdershagen sowie Regina Pahl und Margot Schulz aus Hoppenrade.
v.l.n.r. Regina Pahl, Margot Schulz, Dirk Kaiser, Anke Stenka, Egbert Dometzky, Wolfgang Schulz
Außerdem erhielt der Gemeindearbeiter Egbert Dometzky aus Dersentin diese Ehrung, „der eigentlich tut, was er zu tun hat, aber das mit sehr viel Sorgfalt, Einsatzbereitschaft und Ausdauer und dabei am liebsten bescheiden im Hintergrund arbeitet“, so Laudator Frank Schwarzer, stellvertretender Bürgermeister.
Erstmalig wurde für außergewöhnliche Verdienste um die Gemeinde Hoppenrade die Auszeichnung „Hoppenrader Bürgerpreis“ ausgelobt.  Diese erhielt Wolfgang Schulz aus Hoppenrade - für seine verschiedensten ehrenamtlichen Aktivitäten für die Gemeinde, für die er mit großer Leidenschaft und unermüdlichem persönlichen Einsatz eintrat und immer noch eintritt. Der 77-Jährige war u.a. Gemeindevertreter und stellvertretender Bürgermeister, Vereinsvorsitzender im Sportverein und Heimatverein, Mitinitiator von Projekten unter dem Motto „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“ und „Demokratie leben!“. Auch sein Engagement für den Bau des Radwegs entlang der heutigen Landesstraße L37 innerhalb der Gemeinde betonten die gleich drei Laudator_innen Simona Kaiser, Birgit Kaspar und Frank Schwarzer. Maßgeblich war es nämlich die vom Heimatverein Hoppenrade initiierte "Tour de Chance" im Jahr 2000, durch die der erste Teil des hoffentlich bald durchgängig realisierten Radwegs zwischen Kluess und Krakow am See verwirklicht wurde.
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung stellte die Abiturientin Pauline Hahndorf aus Hoppenrade das Projekt „Hoppenrader Blaumenwischen“ vor, mit dem sie gemeinsam mit Annabell Allendörfer aus Schwiggerow auf die Problematik des zunehmenden Insektensterbens hinweisen möchte. Als erste Maßnahmen sollen beim Osterfeuer der Gemeinde Insektenhotels verteilt und im Frühjahr eine Gemeindefläche in Hoppenrade in eine Blühfläche umgewandelt werden.
Mit einiger Spannung waren die angekündigten Ausführungen zum aktuellen Stand der Chronikarbeit erwartet worden. Chronistenchef Dirk Kaiser präsentierte den zahlreichen Gästen im Hoppenrader Gemeindezentrum die neuen Ergebnisse und steigerte damit sehr die Vorfreude auf den voraussichtlich im kommenden Jahr aufgelegten zweiten Band, der das Zeitfenster zwischen 1945 und 1985 beleuchten wird.

Es war ein wertschätzender und informativer Abend im Hoppenrader Gemeindezentrum, das sich wieder einmal als toller Ort des Zusammenseins in der Gemeinde erwies. Und so sang sich der Hoppenrader Singekreis abschließend mit dem italienischen Gewerkschaftslied „O lio lio la, wir sind miteinander da, zusammen und gemeinsam“ so richtig in die Herzen der Anwesenden.

                                                               Birgit Kaspar

 
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