Schaukasten - Hoppenrade

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 HERGANG DES GENEHMIGUNGSGESCHEHENS  

November 2018: Anfrage der Telekom bei der Amtsverwaltung Krakow am See
  • hat den festgelegten Standortsuchkreis in Lüdershagen angefragt
  • da im festgelegten Suchkreis des geplanten Neubaus keine Flächen im Eigentum der Gemeinde verfügbar waren, war die Anfrage an die Gemeinde abschließend bearbeitet.
Nach Sicherung privater Flächen in dem Bereich wurde ein Bauantrag beim Landkreis Rostock eingereicht.
Die zuständige Genehmigungsbehörde für dieses Vorhaben ist die Untere Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Rostock, Sachgebiet Bauaufsicht.

02/2020 der Landkreis Rostock fordert die Prüfung des gemeindlichen Einvernehmens beim Amt Krakow am See - Bauamt ein
  • Die Prüfung des Bauamtes hat ergeben, dass keine gemeindlichen Planungen (u. a. Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) dem Vorhaben entgegenstehen und das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen ist, ein Versagen wäre rechtswidrig und würde ersetzt werden.

03/2020, in der Unruhe des letzten offenen Arbeitstages des Amtes vor der Corona- Schließung, erhielt die Bürgermeisterin in einer von vielen Unterlagen auch den Prüfbericht des Bauamtes zur Bestätigung

Am 27.04.20 hat der Landkreis Rostock die Baugenehmigung erteilt, Bedingung dazu ist die gültige Standortbescheinigung der Bundesnetzagentur.  (Standortbescheinigungspflichtige Funkanlagen werden von der Bundesnetzagentur auf die Einhaltung der gesetzlichen Personenschutzgrenzwerte detailliert bewertet. Quelle: www.bundesnetzagentur.de)

Ende 08/2020, nachdem erste Kennzeichnungen des Bauplatzes vorgenommen worden sind, sind Bürger in Lüdershagen hellhörig geworden und fordern Aufklärung über das Bauvorhaben ein.

08.09.20, mehrere Einwohner Lüdershagens kamen zur Bürgermeistersprechstunde, zu der neben Frau Kaspar, Herr Schwarzer auch Frau D. Lehsten und Herr Bast vom Amt anwesend waren und forderten Informationen ein.
  • Dabei stellten die Vertreter des Amtes den o.g. Verfahrensweg dar und wiesen darauf hin, dass weder das Amt noch die Gemeinde in diesem Verfahren Genehmigungsbehörde sind.
  • Die anwesenden Bürger beklagten (zurecht), dass sie bisher nicht über das Vorhaben informiert wurden und baten um Auskunft nach Möglichkeiten zur Einsichtnahme in die behördlichen Unterlagen. Herr Bast, Amt Krakow am See teilte am 09.09.20 Frau Steinmann und Herrn Hunold die Kontaktdaten der zuständigen Behörde beim Landkreis mit.
  • Im Gespräch wurde von den Einwohnern bestätigt, dass das Funknetz in der Region schlecht und eine Verbesserung zu begrüßen ist, der geplante Standort aber zu nah an der Wohnbebauung wäre. Mögliche gesundheitliche Einflüsse sowie eine Entwertung der Grundstücke und Immobilien sind zu befürchten.
  • Herr Bast erklärte daraufhin, dass die Anbindung an die bestehende Infrastruktur (Straßenanbindung, Strom, Datenleitungen) erforderlich ist und dabei möglichst wirtschaftlich vorzugehen ist.
  • Als Ansprechpartner_innen seitens der Lüdershäger Bürger_innen erklärten sich Frau Steinmann und Frau Jakubowski bereit

     Birgit Kaspar, Bürgermeisterin/ Frank Schwarzer, 1. Stellvertreter

Kirche Lüdershagen- 800 Jahre... ohne Turm. Wir sagen, NEIN DANKE!
Ein Dorn im Herzen unseres kleinen Dorfes   
as ist geschehen?
Im Rahmen des Netzausbaus werden momentan Funkmasten geplant und errichtet. Die grundsätzliche Notwendigkeit ist unstrittig, jedoch ist die Errichtung meistens mit Interessenkonflikten verbunden, so auch in Lüdershagen. Das Kirchdorf ist relativ typisch für die mecklenburgische Region. Im Zentrum des Ortes steht die denkmalgeschützte mittelalterliche Dorfkirche. Auf einer sanften Anhöhe liegend, führen alle Wege des Dorfes auf sie und den mit Feldsteinen umfriedeten Friedhof zu.
Vor einigen Tagen ergab es sich, dass der Fahrer eines LKWs begann, neben der Kirche Baumaterialien abladen zu wollen. Ein Anwohner kam dazu. Den Fahrer befragt, ergab sich, dass hier ein Sendemast errichtet werden soll. Ein Schock für alle Anwohner und besonders die, die dann direkt gegenüber des geplantes Mastes wohnen werden. Ihnen war gleich klar, das bedeutet Wertminderung der Grundstücke. Bei Nachfrage in der Gemeinde, bestätigte die Bürgermeisterin: „Ja, da war mal eine Anfrage vor zwei Jahren“.  
Wir konnten inzwischen herausfinden, dass die Telekom einen 40m hohen Stahlgittermast mit Technikfläche und Schotterzuwegung bauen wird. Die Feldsteinkirche selbst ist wesentlich niedriger. Die Bürgermeisterin war informiert und hat nach ihrer Aussage die Zustimmung seit langem erteilt.  
Es sprach sich herum, dass am 09.09.2020 Baubeginn wäre. Schon fanden Vermessungsarbeiten statt. Pflöcke zeigten nun die genaue Lage und das Ausmaß des Baues an.
as fordern wir?
Wie konnte so ein Bauwerk an diesem, das Kirchdorf verschandelnden Standort, ohne reale Bürgerbeteiligung genehmigt, das gemeindliche Einvernehmen erteilt werden, obwohl hier ein augenscheinlicher Konflikt im Sinne des § 9LBO vorliegt? Haben Planungsunterlagen zur  Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens vorgelegen? Wir fordern eine Aufarbeitung der Vorgänge!  Die Aussage der Gemeindevertretung, dass die Genehmigung rechtens sei, ist für uns schwer glaubhaft. Was sagt der Denkmalsschutz dazu? Trotz aller Bemühungen und Anfragen liegt uns weder das Aktenzeichen noch die Baugenehmigung vor. Unsere Befürchtung ist, dass die Politikverdrossenheit der Dorfbewohner durch diese Aktion zunehmen wird, wenn sie nicht generell bereits vorhanden ist. Lebendige Demokratie sieht anders aus. Es handelt sich hierbei eher um das Vorsetzen vollendeter Tatsachen. Wir fordern eine grundsätzliche Bürgerbeteiligung bei solch gearteten Vorgängen, sodass dieser Fall sich nicht wiederholen kann!  Wir fordern eine Neubearbeitung des Baugenehmigungsverfahrens und einen neuen Standort! Die Antenne muss raus aus dem Siedlungsgebiet!!! Bei so viel vorhandenen Freiflächen wie in MV, gehört kein Mast in einen so kleinen Ort!
  
er sind wir?
Wir repräsentieren die Lüdershagener Bewohner, sowie die umliegenden Orte.  
Wir sind das gallische Dorf der Mecklenburgischen Provinz und wir werden uns mit allen demokratischen Mitteln lautstark zu Wehr setzen.  
Im Namen der Bürgerinitiative „Lüdershagen“- Katrin Steinmann/ Catrin Wernitz Jakubowski
EIN LIVE- STÄNDCHEN IN DER OSPA in Krakow am See
Oli oli ola! Wir sind miteinander da,
zusammen und gemeinsam; nicht einsam und alleinsam
Oli oli ola! Miteinander geht es ja.
Wenn wir zusammen kommen, kommen wir der Sache nah.

Mit diesem Ständchen bedankten sich am Donnerstag, dem 10.09.2020 Sängerinnen und ein Sänger der Hoppenrader Singegemeinschaft für die Förderung über 100 Euro durch die OSPA Rostock. Groß war die Freude bei den Mitgliedern der Gruppe, die sich vor einem Jahr unter der Leitung von  Anne Palme zusammen fand, um die Seniorenweihnachtsfeier musikalisch zu umrahmen. Das weihnachtliche Programm und das gemeinsame Singen mit den Senioren war so motivierend, dass nun eine beständige Singegemeinschaft daraus wurde. Wo immer sie singen und proben ist Spaß angesagt.

Für das Beschaffen von Mappen, Texten und Kopien kommt finanzielle Hilfe gerade recht.
Der Filialleiter der OSPA, Herr Bader, und die Serviceberaterin, Frau Anke Ott, Sängerin in der Singgruppe sorgten nun für eine „finanzielle Spritze“. Dafür ist die Gruppe um Anne Palme sehr dankbar.
Ganz sicher läßt sich von der Spende auch ein Gläschen Sekt zum einjährigen Bestehen der Gruppe abzweigen.
Herzlichen Glückwunsch sagen die Mitglieder des Fördervereins „Hoppenrader Gemeindeleben e.V.“
     (Text und Fotos: Margot Schulz)



Zwischenstopp in Kölln
Landratskandidat Jürgen Dettmann stellte sich den Fragen von Bürgern der Gemeinde Hoppenrade

Bei einer „Tour de Landkreis” wollte Jürgen Dettmann in der ersten Augustwoche mit dem Fahrrad in mehrere Orte kommen und den Bürgern seine Pläne zur Entwicklung der Region vorstellen.
Am Samstag radelte er von Güstrow über Krakow am See nach Teterow, somit auch durch die Gemeinde Hoppenrade. Diese Tour war Anlass für die Vereine des Ortes kurzfristig einen Zwischenstopp in Kölln zu organisieren, nicht ohne Grund:

Im Jahre 2000 erradelten sich Einheimische mit der "Tour de Chance” ein wichtiges Stück Radweg entlang der ehemaligen B 103. Federführend war damals der Heimatverein Hoppenrade. Wer mit dem Rad von Hoppenrade nach Krakow fährt, wird spätestens in Kölln bemerken… hier ist Schluss. Für zwei Kilometer muss man auf die stark frequentierte Kreisstraße ausweichen. Erst in Groß Grabow fährt man wieder sicher.

Nicht nur für Touristen wäre dieser Lückenschluss ein Muss, auch alltägliche Strecken wären für die Bürgerinnen und Bürger mit dem Rad besser, und vor allem sicherer in Richtung Krakow am See und zurück zu bewältigen. Man stelle sich vor, Kinder könnten wieder mit dem Rad zur Schule nach Krakow am See fahren, ein schöner Gedanke.
Kurzfristig mobilisierte der Heimatverein, der Förderverein und der Sportverein aus Hoppenrade ein Zusammentreffen mit Jürgen Dettmann in Kölln, um in Erfahrung zu bringen, ob er nach einer erfolgreichen Wahl zum Landrat, diesem Thema Aufmerksamkeit geben könne. Vorweggenommen: Er bejahte.
Spontan versammelten sich Bürgerinnen und Bürger am Cafe‘ der Familie Süldt in Kölln und begrüßten Jürgen Dettmann. Wolfgang Schulz, ehemaliger Vorsitzender des Heimatvereins, führte kurz in die Thematik ein: „Sicherlich gibt es für den Bau von Radwegen Prioritäten, jedoch blieb eine offizielle Anfrage beim amtierenden Landrat resonanzlos“.
Dirk Kaiser, Mitglied im Förderverein Hoppenrade, überreichte dem Landratskandidaten ein symbolisches Geschenk- frisch aus dem 3D- Drucker: „Radweg Kölln- Groß Grabow“ lautete die Botschaft. Er fügte an: „Einen Radweg können Sie verständlicherweise nicht versprechen, aber sollten Sie Landrat werden, ist dieses eine Erinnerung auf ihrem Schreibtisch…da war doch noch was in der Gemeinde Hoppenrade“.
Gemeinsam mit einigen Hoppenradern ging die Tour nach Krakow am See weiter, um ganz bewusst das fehlende Teilstück zwischen Kölln und Groß Grabow mit dem Fahrrad wahrzunehmen. Diese zwei Kilometer waren sowohl für die Radler als auch für die „stärkeren“ Verkehrsteilnehmer stellenweise mit gefährlichen Situationen verbunden.     (Autor: Dirk Kaiser)

     

Das Warten der Hoppenrader Singe-Gemeinschaft ist vorbei…

Am 24. Juni trafen sich nach einer langen Zwangspause die SängerInnen aus der Gemeinde Hoppenrade, um ihre Stimmen wieder in Schwung zu bringen.

Unter Anleitung von Anne Palme fand die erste Probe an einem zunächst ungewöhnlichen, aber eindrucksvollem Ort statt. Margot und Wolfgang Schulz, stellten dazu ihr Areal im Freien rund um ihren Gartenteich zur Verfügung. Zur Erinnerung: Im Zuge der Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus ist ein Zusammentreffen von mehreren Personen noch nicht uneingeschränkt möglich.
Bei wunderbarem Wetter und charmant luftigem Umfeld konnten die SängerInnen wieder ihrer Leidenschaft nachgehen.

„Ich habe die Chorgemeinschaft und das Singen sehr vermisst.
Mir fehlte in der momentanen Situation der persönliche Kontakt, dass man befreundete Sängerinnen und Sänger treffen und sich begrüßen kann – einfach die Freude, sich wiederzusehen, das ist durch nichts zu ersetzen.“
So resümierte Wolfgang Schulz noch am Probeabend.

                                                                                                                       Foto: Margot Schulz

In der Gruppe haben sich Menschen verschiedener Altersgruppen und Gesangserfahrung zusammengefunden, um  nicht allein singen zu müssen, sondern zusammen mit Gleichgesinnten - OHNE hohe Qualitätsanforderungen.
Drücken wir allen Beteiligten die Daumen, damit uns diese Sangesgemeinschaft erhalten bleibt. Übrigens: In der Ortschronik von Hoppenrade ist aus der Vergangenheit kein derartiges Gesangsensemble bekannt, somit könnte es sich wohl um die erste Gesangsgruppe handeln,  die einen Platz in zukünftigen Ausarbeitungen zur Geschichte des Ortes einen Platz einnehmen wird.                             (Autor: Dirk Kaiser)






 
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