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SPORT- & FREIZEITAREAL HOPPENRADE
 
Gemeinschaftsprojekt konnte erfolgreich abgeschlossen werden

Unter der Federführung des SV Hoppenrade konnte im November 2022 eine multifunktionale Anlage am Gemeindezentrum eröffnet werden. Die Idee dazu entstand bereits im Herbst 2021. Thomas Haarweg, Vorsitzender des SVH, suchte nach einer Lösung, denn ein Virus bremste vielerorts gemeinschaftliche Betätigungen in geschlossenen Räumen aus. Sportliche Aktivitäten waren im Gemeindezentrum über viele Monate nicht möglich, also brauchte man eine Lösung und zwar an frischer Luft.
In kürzester Zeit fand er Mitstreiter für seine Idee, ein multifunktionales Areal, kurz MUFA, zu errichten. Die Bürgermeisterin Birgit Kaspar, als Vertreterin der Gemeinde, und der Förderverein Hoppenrade sicherten ihm und somit dem Sportverein die volle Unterstützung zu.
Während einer Vorstandsitzung des Fördervereins am 01.02.2022 besiegelten alle drei Projektpartner ihre Zusammenarbeit und brachten die „Maschine“ ins Rollen, indem eine konkrete Aufgabenverteilung vorgenommen wurde.
Natürlich kostet ein derartiges Projekt auch Geld und allen war klar, dass es nur mit Fördergeldern zu realisieren ist. Dabei wurde der Vorschlag entwickelt, Zuschüsse aus dem Fördertopf von LEADER, einem Maßnahmenprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden, zu beantragen. Bedingung für eine Förderung ist jedoch, dass Richtlinien einzuhalten sind und 20 % der Erstellungskosten vom Antragsteller übernommen werden. Diesen Part übernahmen der Sportverein und der Förderverein zu gleichen Anteilen.
Dass die Realisierung eines solchen Projektes nicht ganz einfach werden würde, ist verständlich, jedoch begann nun für Thomas Haarweg, den frischgebackenen Bauleiter, eine Zeit mit spannenden Momenten.
Am Tag der Einweihung berichtete Thomas Haarweg Folgendes:
Ich erarbeitete eine Projektskizze, die mit dem Förderverein gemeinsam abgesegnet wurde. Es wurden Aufgaben verteilt, z.B. das Einholen von Kostenvoranschlägen. Dabei war es wichtig, die auszuführenden Arbeiten zu beschreiben. Beim Bestellen von Gegenständen ging das noch, jedoch was soll wo gebaut werden? Wohin mit dem Abraum? Wie groß ist ein Beachvolleyball-Feld? Auf welchem Flurstück soll das alles geschehen? Wo sind die Grenzen? Was ist bei einer Elektrifizierung notwendig? Gemeinsam haben wir uns „durchgewurschtelt“ und einige Entscheidungen, die wir nicht vorhergesehen haben, „ad hoc“ getroffen. Wir reichten dann unseren Antrag ein, es ging mittlerweile um ca. 20.000€.
Die Zeit danach war für mich die entspannteste während des Projektes. Warum? Ich rechnete nicht mit einem Zuschlag, denn ein Jahr zuvor bekam die Gemeinde genau aus diesem Topf finanzielle Mittel für die Begegnungsstätte.
Warum sollte eine Kommission, die nur 200.000 € zur Verfügung hat, einen Mitbewerber zweimal hintereinander berücksichtigen.  
Umso größer war die Freude, als wir am 05.04.2022 Bescheid bekamen, dass es unser Projekt in die engere Auswahl geschafft hatte, also förderfähig war. Am 08.04.2022 stellten wir also einen förmlichen Förderantrag. Hierbei bekamen wir große Unterstützung vom Amt Krakow am See.Trotzdem blieben bei mir Zweifel.
Am 19.05.2022 erreichte mich die Information: Wir sind dabei, unser Projekt wird gefördert!
Am 05.07.2022 begannen die ersten Baumaßnahmen mit der Herstellung der Fundamente und am 12.11.2022 endeten diese mit einem von vielen Arbeitseinsätzen. Dabei wurden unter anderem die Wälle der Beachvolleyball-Anlage und andere Bereiche bepflanzt“.
Somit vergingen rund vier Monate vom ersten Spatenstich bis zur Fertigstellung. Was zwischenzeitlich an Bauausführungen stattgefunden hat, kann man nur erahnen, wenn man dort einmal vorbeischaute. Bagger, Baumaschinen aller Art, zuliefernde LKW und vor allem die vielen Helferinnen und Helfer aus allen Bereichen der Gemeinde und darüber hinaus waren über diese Zeit im Einsatz.
Nun fand die offizielle Einweihung der Anlage statt. Thomas Haarweg zog eine umfassende Bilanz und dankte allen Anwesenden für ihr Engagement und nahm eine ganz außergewöhnliche Ehrung vor.
 
Wolfgang Schulz, der den Sportverein am Anfang der Neunziger Jahre gründete und ihn maßgeblich über viele Jahre prägte, wurde an diesem Tag offiziell die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt.
Als Höhepunkt des Abends wurde dem neu errichteten Carport ehrenhalber ein Name gegeben. Das Namensschild war zunächst noch verhüllt und wurde vom Vorsitzenden Thomas Haarweg freigelegt. „Wolfgang-Schulz-Hütte“ war zu lesen. Seiner Laudatio fügte er hinzu:
 
„Vielleicht ist das in Zukunft ein neuer Slogan in Hoppenrade: „Wir treffen uns bei oder in Wolfgangs Hütte“ .  

(Quellenangabe: Text: Dirk Kaiser;  Fotos: Thomas Haarweg, Dirk Kaiser)
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